Romy Häckelmann - Portrait

Romy Häckelmann Künstlerin – Autorin – Verlegerin
Ein Portrait

Kunst ist die Gabe, aus den Tiefen der Fantasie zu schöpfen und diesem Wissen über Farben, Worte oder Töne Ausdruck zu verleihen.

Als facettenreich schillernder Faden zieht sich die Kunst durch Romy Häckelmanns Leben.

Bereits in jungen Jahren fällt den Lehrern am Gymnasium die musische Begabung ihrer Schülerin ins Auge und erfährt fördernde Impulse, insbesondere durch die Kunsterzieherin Tisa von der Schulenburg.

Während ihres Philologiestudiums versucht Romy Häckelmann ihrem breiten Interessenansatz gerecht zu werden, bildet sich weiter in Kunstgeschichte, praktischer Bildhauerei und Zeichnen, wirkt bei Aufführungen einer englischen Theatergruppe mit, übt Werkstudententätigkeiten als Übersetzerin aus.

Nach einem Studienjahr in Frankreich und kurzer Berufstätigkeit als Pressereferentin einer deutschen Universität folgen die Jahre ihrer Familienpause.

Neben den Aufgaben als Mutter von drei Kindern schreibt sie Lyrik und Prosatexte, malt und begründet schließlich ein eigenes Keramikatelier. In intensiver Arbeit erforscht sie verschiedene Techniken und erhält 1984 den Osterpreis des Keramikmagazins in Berlin.

Über zwanzig Jahre lang folgt Romy Häckelmann den Einladungen zur Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, verkauft ihre Exponate in private Kunstsammlungen und öffentlichen Besitz. Die eigenwilligen Steinzeugskulpturen mit eingebrannten Scherben sind ebenso gefragt wie ihre Mixed-Media-Bildkollagen. Aber sie beendet die schwere Arbeit am Brennofen aus gesundheitlichen Gründen und schafft damit den notwendigen Freiraum für jene Aktivitäten, die im Laufe der Zeit einen festen Platz in ihrem Leben erobert haben.

Ihre Kenntnisse im Bereich der Gesundheitsvorsorge führen dazu, dass Romy Häckelmann über viele Jahre Fastengruppen begleitet, verschiedene Seminare organisiert oder leitet und vegetarische Kochbücher schreibt.

Als Autorin und CD-Produzentin publiziert sie drei Werke im Windpferd-Verlag. Gern schreibt sie auch Geschichten für ihre inzwischen vier Enkelkinder. Noch bevor sie als Buch erscheinen, werden die Skripte mit großem Erfolg in Kindergärten und Grundschulen gelesen. 2003 gewinnt ein Kindergarten im Ruhrgebiet mit Romy Häckelmanns Geschichten einen Preis beim landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Stiftung Lesen.

2004 veröffentlicht der Verlag Rudolf Winkelmann ihr Kinderbuch Die Gans der Baronin. Wenige Wochen später gibt Romy Häckelmann eine CD mit dem musikalischen Hörspiel für Kinder: Fünfstern heraus, gefolgt von den eigenhändig geschriebenen und illustrierten Kinderbüchern: Fünfstern und Texel das Deichschaf (Frühjahr 2005), sowie einem spezifischen Kochbuch mit dem Titel: Gesund Schlemmen – Natives Kokosöl in der Naturküche, das 2013 in einer vierten überarbeiteten Neuauflage im Synergia Verlag erschien.